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1 Tag vor
By motogp.com

Kann jemand Ducati auf heimischen Terrain bezwingen?

Der WM-Führende Quartararo ist zuversichtlich für Mugello, obwohl drei Ducatis ihm beim Heim-GP die Titelführung entreißen wollen...

Nachdem die Fahrer 2020 auf das majestätische Autodromo Internazionale del Mugello verzichten mussten, kehren sie nun eifrig und voller Ambitionen für die sechste Runde der MotoGP™ -Weltmeisterschaft 2021 zurück. Bei der Pressekonferenz vor dem Event war Meisterschaftsführer Fabio Quartararo (Monster Energy Yamaha MotoGP), sein engster Herausforderer Francesco Bagnaia (Ducati Lenovo Team), Johann Zarco (Pramac Racing), Jack Miller (Ducati Lenovo Team), Aleix Espargaro (Aprilia Racing Team Gresini) und der neunfache Weltmeister Valentino Rossi (Petronas Yamaha SRT) anwesend. Alle sechs Fahrer freuen sich enorm darauf, wieder in Mugello fahren zu dürfen.

Kann jemand Ducati auf heimischem Boden schlagen?

Die Bologna-Geschosse haben dank Danilo Petrucci, Jorge Lorenzo und Andrea Dovizioso die letzten drei Siege in Mugello errungen, und jeder weiß, welchen Vorteil sie auf der 1,1 km langen Geraden haben werden. Ducati hat bewiesen, dass ihr Paket in der bisherigen Saison überall wettbewerbsfähig war. Sie hatten in diesem Jahr bei allen fünf Rennen mindestens einen Fahrer auf dem Podium, sodass sie an diesem Wochenende verständlicherweise auch auf heimischem Terrain äußerst zuversichtlich sein werden. Quartararo freut sich aber ebenso über Mugello, da es nicht nur um überlegene Top-Speed-Werte auf der Geraden geht...

Quartararo: "Ich erwarte ein großartiges Rennen. Als wir in Qatar waren, fühlte ich mich in etwa genauso, weil Ducati die letzten drei Rennen gewonnen hatte, aber ich fühle mich auf dem Motorrad wirklich gut. Auf der Geraden wissen wir, dass die Stärke nicht wirklich bei uns liegt, aber hier gibt es viele Kurven und in den schnellen Kurven fühle ich mich besonders stark. Ich denke, wir müssen das Wochenende wie ein normales Wochenende beginnen und nicht an die letzten drei Siege von Ducati oder die lange Gerade hier denken. Wir müssen unseren Weg und das Tempo finden und dann sehen wir am Sonntag, was möglich ist. Das Wichtigste ist, dass wir uns ein wirklich tolles Gefühl auf dem Motorrad erarbeiten.“

Bagnaia: „Es wäre großartig, wenn ich hier mein erstes Rennen gewinnen könnte, aber im Moment ist das nicht mein Ziel. Zunächst ist es wichtiger, von Beginn des Wochenendes an konstant und wettbewerbsfähig zu sein. Wenn der Sieg dann möglich ist, werde ich versuchen, ihn zu erringen. In der Nässe von Le Mans hatte ich zu Beginn des Rennens große Probleme, deshalb müssen wir das an diesem Wochenende besser verstehen lernen. Ich möchte von Anfang an genauso wettbewerbsfähig sein, wie in Portimao, wie in Jerez, und dann werden wir weitersehen. Es ist eine Strecke, die ich mag, auf der die Ducati wirklich perfekt zu laufen scheint, also denke ich, dass wir eine großartige Chance haben werden."

Zarco: „Ich habe ein gutes Gefühl auf der Ducati und weiß, dass die Ducati hier ziemlich wettbewerbsfähig ist. Ich hoffe, dass ich den Vorteil des Motorrads ziemlich gut nutzen kann. Das Rennen in Le Mans und die nassen Bedingungen haben mir geholfen, ein schönes Podium und 20 Punkte in der Meisterschaft zu erreichen. Ich bin so glücklich, wieder unter den ersten drei zu sein und zu versuchen, dort zu bleiben und weiterhin Punkte auf Fabio zu sammeln, um im Titelkampf zu bleiben. Ducatis Situation ist ziemlich stark, wenn man Pecco, Jack und mich zusammen betrachtet. Wenn wir etwas Druck auf den Hauptgegner ausüben können, der Fabio auf seiner Yamaha ist, wäre dies großartig für die Meisterschaft. "

Miller: Mugello-Dämonen? Mugello ist ein Ort, den ich liebe, genau wie alle anderen. Wenn man hier in der wunderschönen Landschaft ankommt, wird einem bewusst, worauf wie letztes Jahr verzichten mussten. Mein Errungenschaften in Mugello sind nicht die ruhmreichsten, obwohl ich hier durchaus immer sehr schnell war. Leider habe ich nicht allzu viele Zielflaggen zu Gesicht bekommen. Ich werde versuchen, das an diesem Wochenende zu korrigieren, aber wir werden sehen, was passiert. "

Eines der heißen Themen im MotoGP™-Fahrerlager ist, ob Rossi nächstes Jahr noch Rennen fährt oder nicht. Mugello, Barcelona, ​​der Sachsenring und Assen stehen noch vor der Sommerpause an, und Rossi gibt zu, dass dies ein wichtiger Teil seiner Entscheidungsfindung ist.

Eines der heißen Themen im MotoGP™-Fahrerlager ist, ob Rossi nächstes Jahr noch Rennen fährt oder nicht. Mugello, Barcelona, ​​der Sachsenring und Assen stehen noch vor der Sommerpause an, und Rossi gibt zu, dass dies ein wichtiger Teil seiner Entscheidungsfindung ist.

Rossi: „Wir haben jetzt eine sehr wichtige Phase der Meisterschaft erreicht, weil wir in fünf Wochen vier Rennen absolvieren werden. Wir fahren auf wichtigen Rennstrecken wie Mugello, Barcelona und Assen und dann haben wir wegen des Wegfall des FinnlandGP einen Monat frei. Jeder wird in dieser Zeit anfangen, über 2022 nachzudenken. Wie ich bereits sagte, werde ich zu in dieser Zeit meine Entscheidung treffen. Aber es ist nicht nur meine Entscheidung, ich muss auch mit dem Petronas-Team und auch mit Yamaha sprechen, um zu verstehen, was ihre Pläne für das nächste Jahr sind. Wir werden sehen, aber jetzt sind diese vier Rennen für uns sehr wichtig, um gute Ergebnisse zu erzielen.“

Kann Miller den Hattrick holen?

Man kann mit Sicherheit sagen, dass die letzten Wochen für den Australier so gut waren, wie sie nur hätten sein können. Zwei Siege in zwei GPs, ein Ducati- Werksvertrag für 2022 in der Tasche und jetzt das Heimrennen seines aus Bologna stammenden Konstrukteurs. Miller aber verschwendet keinen Gedanken an das Triple, dass vor ihm bei Ducati nur Casey Stoner zu erreichen vermochte. "Thriller Miller" konzentriert sich nur darauf, seine GP21 so schnell wie möglich zu fahren.

Miller: "Wenn man in meiner Situation unglücklich wäre, hätte man etwas falsch gemacht. Ich hatte ein paar phänomenale Wochen und es fühlt sich unwirklich an, den Vertrag zu unterschrieben zu haben. Zum Glück muss ich mich nicht noch Monate lang darum kümmern, sodass ich mich nur auf das konzentrieren kann, was mir am meisten Spaß macht, nämlich mein Motorrad zu fahren."

Mangelnder Top-Speed bereitet Aprilia wegen ihrer Kurven-Stärke keine Sorgen

Ähnlich wie bei Quartararo und den Yamaha-Fahrern wird die Mugello-Gerade mit mehr als 350 km/h nicht der Ort sein, an dem Espargaro und Aprilia einen Vorteil erlangen. In den schnellen, geschwungenen Kurven in den Hügeln der Toskana freut sich Espargaro jedoch, seine brandneue RS-GP an die Grenzen zu bringen. 

Aleix Espargaro: "Ja, ich bin zufrieden und glücklich darüber, wie die Dinge laufen. Es war eine Schande in Le Mans, denn ich war Sechster und habe Alex Marquez um den fünften Platz gejagt, also wären es sehr schöne Punkte für die Meisterschaft gewesen, aber Rennen sind nunmal wie sie sind. Wir hatten ein kleines technisches Problem, kommen aber jetzt hier in Mugello an und wie Jack sagte, ist es eine der schwierigsten, herausforderndsten und gleichzeitig spaßigsten Strecken der Welt. Wir haben diese Strecke letzte Saison nicht besucht, daher kann ich es kaum erwarten, das neue Motorrad hier auszuprobieren. Wir wissen, dass es nicht einfach wird, da die Gerade sehr, sehr lang ist und die Höchstgeschwindigkeit eine unserer größten Schwachpunkte ist. Aber das Motorrad läuft sehr gut, wenn es um Richtungswechsel und Stabilität geht. Ich kann es kaum erwarten, das Bike hier auszuprobieren, und ich bin sehr gespannt, wie wir abschneiden werden "

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