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6 Tage vor
By motogp.com

Salac erringt erste Moto3™ Pole seiner Karriere

Drama für die einen, Freudentaumel für einen komplett neuen Polesitter der Leichtgewichtsklasse….

Beim Liqui Moly Motorrad Grand Prix von Deutschland kam es zu zwei dramatischen Qualifyings für das Feld der Moto3™. Nach einer ganzen Reihe von Pleiten, Pech und Pannen war es  schließlich der Tscheche Filip Salac (Rivacold Snipers Team), der mit einer atemberaubenden Zeit von 1’26.913 die Pole-Position holte und somit Dennis Foggia (Leopard Racing) und Tatsuki Suzuki (SIC58 Squadra Corse) abwehrte.

Drama von Beginn an 

Aus dem Q1 kommend, wo er die Session anführte, erlebte Darryn Binder (Petronas Sprinta Racing) eine böse Überraschung als er zum Ende des ersten Qualifyings mit Joel Kelso (CIP Green Power) ausgangs Kurve 1 zusammenstieß. Dies bescherte seinem Team eine Menge Arbeit um das Bike rechtzeitig für das Q2 wieder repariert zu bekommen. Auch Deniz Öncü (Red Bull KTM Tech 3), Jaume Masia (Red Bull KTM Ajo) und Yuki Kunii (Honda Team Asia) schafften den Aufstieg in das heißbegehrte Q2. Das Drama aber nahm weiter seinen Lauf. Binder erhielt wegen unverantwortlichen Fahrens für die Kollision im Q1 eine schwarze Flagge, wodurch er das Rennen vom 18. Platz aus angehen muss.

Überraschungspaket Q2

Als die ersten Runden des Q2 liefen, war es Filip Salac, der die Führung übernahm und als einziger Fahrer den 1:26er Bereich knackte, während sich Dennis Foggia und Kaito Toba (CIP Green Power) in der vorläufigen ersten Reihe zu ihm gesellten. Ein frühes Drama erlebte dann aber auch Deniz Öncü, der nach seinem Aufstieg ins Q2 zu Beginn der Session stürzte. Glücklicherweise kehrte er innerhalb von fünf Minuten zurück auf die Strecke und somit konnte der türkische Fahrer noch eine gezeitete Runde drehen.

Als anschließend alle Fahrer in den letzten Momenten auf Kurs gingen, kam es in Kurve 8 zu einem heftigen Sturz von Kaito Toba (CIP Green Power), der die gelben Flaggen zum Vorschein brachte. Der Tscheche, Filip Salac, blieb bis zum Schluss ungeschlagen, um seine erste GP-Pole-Position überhaupt und die ersten für die Tschechische Republik seit Brünn 2018, die damals von Jakub Kornfeil errungen wurde. Foggia blieb auf dem zweiten Platz, während auf dem dritten Rang der japanische Star Tatsuki Suzuki mit einer späten schnellen Runde die erste Reihe komplettierte. Der Brite John McPhee (Petronas Sprinta Racing) belegte den vierten Platz vor Kaito Toba, während Lorenzo Fellon (SIC58 Squadra Corse) mit Platz sechs seinen bisher besten Qualifying-Platz belegte.

Niccolo Antonelli (Avintia Esponsorama Moto3) belegte am Ende der Session einen soliden siebten Platz, vor Romano Fenati (Sterilgarda Max Racing Team), der in seiner dritten Runde zu Beginn der Session seinen achten Platz einfuhr. Stefano Nepa (BOE Owlride) war weiterhin beeindruckend und belegte den neunten Gesamtrang, während Andrea Migno (Rivacold Snipers Team) die Top 10 komplettierte, was bedeutet, dass die Rivacold Snipers Hondas an der Spitze und unteren Ende der Top 10 stehen.

MEHR QUALIFINGSORGEN FÜR ACOSTA

Eine erwähnenswerte Notiz in anderer Hinsicht gibt es zu WM-Spitzenreiter Pedro Acosta (Red Bull KTM Ajo) zu machen, der nur den 13. Platz belegte und seine schnellste Zeit auf seiner letzten fliegenden Runde fuhr. Jaume Masia kam ebenfalls nur auf den 17. Platz, während Binder nach seiner Strafe als 18. starten wird. Gabriel Rodrigo (Indonesian Racing Gresini Moto3) und Teamkollege Jeremy Alcoba müssen den achten Saisonlauf am morgigen Sonntag auf den Plätzen 19 und 20 starten.

Das Moto3™ Warm-Up startet um 08:40 Uhr Ortszeit, die Ampeln für das achte Saisonrennen gehen um 11:00 Uhr aus!​

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  • Top 10 nach dem Moto3™ Qualifying: 

  • 1. Filip Salac (Rivacold Snipers Team) – 1’26.913
    2. Dennis Foggia (Leopard Racing) + 0.183
    3. Tatsuki Suzuki (SIC58 Squadra Corse) + 0.214
    4. John McPhee (Petronas Sprinta Racing) + 0.315
    5. Kaito Toba (CIP Green Power) + 0.437
    6. Lorenzo Fellon (SIC58 Squadra Corse) + 0.479
    7. Niccolo Antonelli (Avintia Esponsorama) + 0.485
  • 8. Romano Fenati (Sterilgarda Max Racing Team) + 0.562
    9. Stefano Nepa (BOE Owlride) + 0.609
    10. Andrea Migno (Rivacold Snipers Team) + 0.716
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