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11 Tage vor
By motogp.com

Misano Test: Bagnaia Schnellster am ersten Tag

Währenddessen testete Marc Márquez die allererste Version des 2022er Prototyps...

Am Dienstagnachmittag klarte der Himmer über Misano endlich etwas auf, nachdem es am Morgen noch recht feucht vom nächtlichen Regen war. Dadurch konnten die Fahrer noch die verbleibenden Stunden des ersten Testtages nutzen, um ihr Programm durchziehen. Doch worauf haben sich die verschiedenen Hersteller konzentriert? Wir verraten es Euch...

Honda

Bei Honda hatte Marc Márquez (Repsol Honda Team) die Gelegenheit, die erste Version des 2022er Prototypen zu testen, ein Motorrad, das sich in seinem Aussehen radikal von dem unterscheidet, das Stefan Bradl (Honda HRC Team) am Morgen getestet hatte.

Yamaha

Auf Seiten Yamahas konnte Fabio Quartararo (Monster Energy Yamaha MotoGP) mit einem neuen Chassis und einem leicht veränderten Sitz experimentieren. Für Franco Morbidelli (Monster Energy Yamaha MotoGP), der kürzlich ins Werksteam befördert wurde, ging es darum, sich weiter an sein neues Arbeitsumfeld anzupassen. Dasselbe gilt für Andrea Dovizioso bei Petronas Yamaha SRT.

Ducati

Johann Zarco (Pramac Racing) entschied sich, der die Strecke vorzeitig zu verlassen, um sich morgen einer Operation am Arm zu unterziehen, zuvor aber drehte auch er ein paar Runden auf einem neuen Chassis. Die Werks-Fahrer testeten unterdessen eine neue Frontpartie, ebenso wie Jorge Martín (Pramac Racing). Francesco Bagnaia (Ducati Lenovo Team) stürzte just in dem Moment, als er um 15.30 Uhr eben diese Neuerung inspizieren wollte. Enea Bastianini (Avintia Esponsorama), der sein zweites Training wegen eines Sturzes vorzeitig beendete, erhielt ein neues Getriebeteil.

Suzuki

Joan Mir (Team Suzuki Ecstar) und Alex Rins (Team Suzuki Ecstar) fuhren 65 bzw. 71 Runden und waren damit die mit Abstand konstantesten Fahrer auf der Strecke. Am Mittwochen werden die beiden die Gelegenheit haben, den Motor von 2022 erneut zu testen, während sie in Vorbereitung auf die zweite Runde in Misano auch am Setup und der Elektronik arbeiten.

Aprilia

Maverick Viñales nutzt die Zeit, um sich weier an die RS-GP zu gewöhnen, wobei der Katalane am Morgen ein kleines Sensorproblem hatte. Aprilia lief ebenfalls mit neuen Front-Wings auf, welche schmaler sind als die bisherigen.

KTM

KTM hatte Dani Pedrosa (Red Bull KTM Factory Racing) beauftragt, mit den vier Werksfahrern an der Verbesserung des aktuellen Pakets zu arbeiten und die Entwicklung für 2022 fortzusetzen. Am Mittwoch machen Danilo Petrucci (Tech3 KTM Factory Racing) und Iker Lecuona (Tech3 KTM Factory Racing) Platz für die 2022er Fahrerpaarung Remy Gardner - Raúl Fernández, die in der nächsten Saison erstmals in der MotoGP™ antreten werden.

Die Zeiten

Francesco Bagnaia, der am Sonntag eine hervorragende Leistung gezeigt hatte, war mit einer Runde von 1:31,524 Minuten auch im Test der Schnellste. Pol Espargaró (Repsol Honda Team) lag nur eine Zehntel hinter der Spitze. Takaaki Nakagami (LCR Honda Castrol) und Joan Mir waren die Dritt- und Viertschnellsten, während Aleix Espargaró (Aprilia Racing Team Gresini) Fünfter wurde.

Luca Marini (Sky VR46 Avintia) wurde knapp Sechster, aber auch Jack Miller (Ducati Lenovo Team) und Fabio Quartararo waren schnell unterwegs. Jorge Martín und Brad Binder (Red Bull KTM Factory Racing) komplettierten die Top 10, wobei Testzeiten nie ganz aussagekräftig sind.

Top 10:
1. Francesco Bagnaia (Ducati Lenovo Team) - 1:31.524
2. Pol Espargaro (Repsol Honda Team) + 0,107
3. Takaaki Nakagami(LCR Honda Idemitsu) + 0,389
4. Joan Mir (Team Suzuki Ecstar) + 0,403
5. Aleix Espargaró (Aprilia Racing Team Gresini) + 0,465
6. Luca Marini (SKY VR46 Avintia) + 0,474
7. Jack Miller(Ducati Lenovo Team) + 0,520
8. Fabio Quartararo (Monster Energy Yamaha MotoGP) + 0,539
9. Jorge Martin(Pramac Racing) + 0,611
10. Brad Binder(Red Bull KTM Factory Racing) + 0,645

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