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22 Tage vor
By motogp.com

Morbidelli':"Sehr hart", aber insgesamt ein gutes Wochenende

Der Italiener fand es auf dem körperlich anstrengenden COTA schwierig, machte aber vor der Heimreise Fortschritte

Nachdem er im Anschluss an seine Knieband-Operation fünf Rennen verpasst hatte, war es keine leichte MotoGP™-Rückkehr für den neuen Monster Energy Yamaha MotoGP-Star Franco Morbidelli. Und wie jeder Fahrer empfand auch der Italiener das Rennen am Sonntag auf dem Circuit of The Americas als unglaublich schwierig, da die hohen Temperaturen und das anspruchsvolle Layout der Strecke ihren Tribut forderten.

Der COTA ist vermutlich der anspruchsvollste Austragungsort im aktuellen Rennkalender - vor allem, wenn man bedenkt, wie viele Bodenwellen an den drei Tagen in Austin zu bewältigen waren. Jeder Fahrer musste jedes Quäntchen Kraft und Energie aufwenden, um seine Maschine durch die 20 Runden des Red Bull Grand Prix of The Americas zu schleppen. Francesco Bagnaia (Ducati Lenovo Team) beschrieb das Rennen sogar als härter als die tropischen Rennen in Malaysia oder Thailand.

Für Morbidelli war es also einer der härtesten Kämpfe, die er je erlebt hat. Und so kam es dann auch, dass der Vizeweltmeister von 2020 im Gespräch mit motogp.com nach dem Rennen zugab, dass er nach acht Runden das Gas rausnehmen musste, um es überhaupt ins Ziel zu schaffen, und dass seine körperliche Verfassung noch nicht ausreicht, um den Anforderungen des COTA gerecht zu werden.

"Ich war leider nicht in der Lage, während des gesamten Rennens ein konstantes Tempo zu halten. Nach acht Runden musste ich das Tempo drosseln, um das Rennen beenden zu können. Es ist so, dass meine körperliche Verfassung im Moment nicht ideal ist, um hier am COTA bei diesen Temperaturen und auf dieser Art von Strecke zu fahren", erklärte Morbidelli.

Der sympathische dreimalige Sieger der Königsklasse überquerte die Ziellinie in Austin schließlich auf Platz 19, aber in der Saison 2021 geht es für Morbidelli sowieso nicht wirklich um die Ergebnisse. Wieder volle Fitness zu erlangen und die YZR-M1 in der Spezifikation für 2021 kennenzulernenen sind wohl die wichtigsten Ziele, bevor es in die Winterpause geht. Und trotz der Schwierigkeiten, mit denen er zu kämpfen hatte, bestätigte der Fahrer mit der Nummer 21, dass es insgesamt ein gutes Wochenende war.

"Aber insgesamt war es ein gutes Wochenende. Wir haben den Speed und das Gefühl für das Motorrad verbessert, und ich habe noch zwei Wochen, um mich auszukurieren und besser zu trainieren, um für Misano 2 fitter zu sein. Das ist positiv und so machen wir weiter."

Diese beiden freien Wochenenden vor der Rückkehr auf den Misano World Circuit Marco Simoncelli sind wie Goldstaub für Morbidelli. Als Rennsieger auf seiner Heimstrecke im Jahr 2020 hätte sich Morbidelli wahrscheinlich keinen besseren Zeitplan nach Austin wünschen können. Zwei Wochen Ruhe und Training, bevor er eine körperlich weniger anspruchsvolle Strecke in Angriff nimmt, die er wie seine Westentasche kennt, sind die perfekte Vorbereitung für den Rest der Saison.  

Wir sollten nicht erwarten, dass Morbidelli bis zum Ende der Saison irgendwelche Bäume ausreißt, aber kontinuierliche Fortschritte bei der Fitness und dem Gefühl für sein Motorrad werden dem 26-Jährigen vor 2022 sehr zugute kommen.

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