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6 Tage vor
By Red Bull KTM Factory Racing

KTM nach dem #QatarTest: Ready to Race?

Pol Espargaró und Bradley Smith haben die Saisonvorbereitung abgeschlossen. Ist KTM seinem Motto getreu "Ready to Race"?

Die letzten drei Testtage in der Saisonvorbereitung 2017 sind in der MotoGP™ auf dem Losail International Circuit abgeschlossen worden. Das wirft natürlich die Frage auf: Sind alle "Ready to Race", besonders KTM, die dieses Jahr in die Königsklasse einsteigen. Der österreichische Hersteller, der als Red Bull KTM Factory Racing auftritt, wird mit Pol Espargaró und Bradley Smith an den Start gehen.

Beim Test in Katar war auch Test-Pilot Mika Kallio neben den beiden Stammfahrern mit dabei und half bei der Entwicklung der KTM RC16.

Neben verschiedenen Motor- und Chassis-Spezifikationen arbeitete das Team auch an verschiedenen Elektronik-Strategien und dem Setup für das erste Rennen. Espargaró fuhr dabei auch eine komplette Rennsimulation.

Ist KTM Ready to Race?

Bradley Smith: "Wir haben noch Teile und das Chassis aussortiert, mit denen wir das Rennen fahren werden und ich bin mit den Fortschritten zufrieden. Über die drei Tage hinweg konnten wir uns um 2,5 Sekunden steigern, am Sonntag waren die Streckenbedingungen auch etwas besser. Ich glaube, dass ich mit dem Medium-Reifen besser klarkomme und ich denke, dass das im Rennen eine Option für uns wird. Insgesamt haben wir mit dem Mapping und der Elektronik gearbeitet und ein paar gute Fortschritte geschafft, besonders bei der Elektronik. Wir haben da jetzt viel mehr Konstanz drin, auch über die Renndistanz mit all den Reifen, da haben alle einen wirklich guten Job gemacht. Bei den Rundenzeiten müssen wir noch eine halbe Sekunde finden. Wir sind nahe dran, aber danach kommt noch mal eine Lücke, die müssen wir schließen, wenn wir um Punkte kämpfen wollen."

Pol Espargaró: "Wir haben viele neue Teile getestet und ich denke, dass das hier vermutlich die schwierigste Strecke für uns werden wird. Ich glaube, dass wir etwas weiter zurück liegen, als wir das wollen, aber wir haben uns darauf konzentriert, Long-Runs mit gebrauchten Reifen zu fahren und zu analysieren, was dann mit dem Motorrad passiert. Wir haben gute Ideen, aber sicher könnten die Zeiten besser sein. Im Moment konzentrieren wir uns aber mehr auf das Rennen. Uns fehlt bei der Beschleunigung im Vergleich zu den anderen Werksmaschinen noch etwas. Auf der Bremse sind wir gut, aber wir verlieren bei der Traktion und der Elektronik."

Mika Kallio: "Wir hatten vieles auf unserem Plan zu probieren und wir haben uns auf die Abstimmung des Motorrades für das erste Rennen gearbeitet. Grundsätzlich war mein Job, den anderen zu helfen. Vielleicht ist das für unser Motorrad derzeit nicht die beste Strecke, aber darum hatten wir so viele Dinge auf dem Plan. Wir hatten auch eine unglückliche Reifen-Situation und konnten nicht die Mischungen fahren, wie all die anderen Fahrer. Ich habe mich mehr auf das Chassis konzentriert und das Team arbeitete daran, dass wir die Kurven besser erwischen, mit einem weniger aggressiven Motor, und das war für das Renn-Team gut so."

Mike Leitner – Team Manager: "Insgesamt war der Test für uns gut. Sonst wäre es für uns schwierig geworden, mit einem neuen Motorrad auf dieser speziellen Strecke zu fahren. Jetzt haben wir gelernt, wie wir uns verbessern können. Wir hatten ein volles Testprogramm, denn wir wollten so viele Dinge wie möglich probieren, ehe die Saison losgeht. Das sieht in den Zeitlisten nicht immer gut aus, aber es war notwendig, diese Prozesse mit allen Fahrern durchzugehen und wir sind ziemlich zufrieden. Die Fahrer und das Team haben hart gearbeitet und alle haben das Maximum gegeben und das ist das Wichtigste. Wir wissen, dass wir am Motorrad noch diverse Dinge verbessern müssen, aber jetzt gehen wir endlich an die Rennen."

Sebastian Risse – Technical Director: "Das war wieder eine neue Strecke, aber die hat uns nicht so sehr gelegen, wie die ersten Beiden. Auf der einen Seite hatten wir alle Vorbereitungen für das erste Rennen zu absolvieren, auf der anderen mussten wir uns aber einfach auf diese Strecke und die wechselhaften Bedingungen anpassen. Wir hatten es dieses Mal nicht leicht, aber wir haben viel Positives mitzunehmen. Wir haben viel gelernt. Wir haben klare Fortschritte gesehen, darum können wir auch im Anlauf auf das erste Rennwochenende noch weitere Schritte machen und sind dann hoffentlich erfolgreich."

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