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20 Tage vor
By motogp.com

Quartararo führt das Yamahas-Trio beim Brno Test an

Der Franzose, Viñales und Morbidelli stehen an der Spitze der Zeitenliste, nachdem das Iwata-Werk in Brünn die 2020er M1 einführte

Das Rookie-Phänomen Fabio Quartararo (Petronas Yamaha SRT) fuhr beim eintägigen Brno-Test schneller als beim GP in Tschechien. Die 1:55.616 des Franzosen war 0,012 Sekunden schneller, als der zweitschnellste Maverick Viñales, während er und sein Teamkollege Valentino Rossi von Yamaha einen YZR-M1-Prototypen für das Jahr 2020 in die Hände bekamen.

Eines der Hauptthemen im Vorfeld des Brno-Tests war, dass Yamaha die erste Version des Bikes des nächsten Jahres herausbringen würde. Rossi war gleich früh mit einer YZR-M1 unterwegs, als er und sein Teamkollege Viñales einen ersten Eindruck davon bekamen, wie das 2020er-Bike aussehen wird. Darüber hinaus hatte die Paarung eine neue Sitzeinheit für ihre 2019-Motorräder zu testen. Das Duo war auf der Strecke, bis die Zielflagge um 18 Uhr geschwenkt wurde. 63 Runden wurden vom neunmaligen Champion gefahren, wobei Viñales 74 Runden absolvierte.

In der Petronas Yamaha SRT-Box testete der Pacesetter Quartararo Carbongabeln an seiner M1, genau wie das Werksteam. In der Zwischenzeit verbesserte Morbidelli seine Zeit gegen Ende der Session und fuhr die drittschnellste Zeit des Tages. Er legte solide 78 Runden zurück - genau so viel wie Quartararo. Der Italiener versuchte es mit einer Daumenbremse, die er schon einige Male benutzt hatte, wobei sein Hauptaugenmerk auf dem Set-Up lag.

Für den tschechischen GP-Sieger und Meisterschaftsführenden Marc Marquez (Repsol Honda Team) standen drei Motorräder für den Brno Test zur Verfügung. Ein Motorrad war dasjenige, mit dem er den gestrigen Grand Prix gefahren ist, welches keine Carbonverstärkung hat, das zweite hatte einen kleinen Kohlefasereinsatz in der Nähe des Lenkkopfs und das dritte hatte einen kleineren Carboneinsatz. Der siebenfache Champion probierte auch ein neues Honda-Aeropaket an der RC213V aus, erledigte jedoch den größten Teil seiner Arbeit mit seinem Standard-Bike, fuhr 70 Runden und belegte dabei den achten Platz.

Cal Crutchlow (LCR Honda Castrol) hatte während des Tests auch drei Bikes zur Verfügung. Ähnlich wie Marquez war eines sein 2019er Standardmotorrad, während ein anderes das verstärkte Carbon-Chassis hatte. Das Andere hatte einige „Testteile“ montiert und ähnlich wie Marquez hat der britische Fahrer den größten Teil seiner Arbeit an seinem Standardpaket für 2019 geleistet, um den Tag P5 zu beenden. Teamkollege Takaaki Nakagami (LCR Honda Idemitsu) konzentrierte sich hauptsächlich auf die Verbesserung seines Set-Ups, wobei der Japaner am Ende des Tages einen Michelin-Reifentest durchführte, um an der Kantenhaftung zu arbeiten.

Beim Team Suzuki Ecstar erlebte Rookie Joan Mir einen Hochgeschwindigkeits-Sturz, wodurch mit noch knapp 45 Minuten verbleibenden Minuten die roten Flaggen geschwenkt wurden. Die GSX-RR von Mir flog in Kurve 1 über den Zaun in den Wald. Der Spanier wurde vorsichtshalber zur weiteren Überprüfung ins Krankenhaus geflogen. Teamkollege Alex Rins arbeitete weiter mit dem neuen Aeropaket, welches wir auch am Wochenende gesehen haben. Neben dieser Hauptaufgabe, hatte er auch eine kleine Weiterentwicklung des Fahrwerks und der Schwinge, die er bereits in Barcelona getestet hatte. Der Spanier wurde mit 69 Runden in Brünn Viertschnellster. Mir fuhr vor seinem Sturz 69 Runden - einige davon mit dem Aero-Paket und beendete den Test als Siebter.

Andrea Dovizioso vom Ducati-Team legte am Montag 48 Runden zurück und belegte den 12. Platz. Der Italiener testete eine neue Schwinge für das Bologna-Werk. Teamkollege Danilo Petrucci arbeitete am Set-Up, um zu verstehen, warum die Leistung in Brünn nicht so gut war.

In der Pramac Racing Box bestätigte der tschechische GP-Podium-Finisher Jack Miller, dass er am Wochenende ein neues Ducati-Chassis ausprobiert hatte. Der Australier kehrte beim Test am Montag zu dem zurück, welches er in der ersten Saisonhälfte verwendet hatte, wobei Miller viele Runden absolvierte, um zu bestätigen, dass das Chassis der richtige Weg war. Außerdem machte Miller Fortschritte mit dem Dämpfer hinten und war mit den neuen Reifen, die er für Michelin getestet hatte, zufrieden. Teamkollege Francesco Bagnaia konzentrierte sich darauf, mehr Meilen auf den Buckel zu bekommen, und nachdem er in Brünn ein neues Set-Up im FP4 gefunden hatte, hofft der amtierende Moto2™ -Weltmeister auf mehr Selbstvertrauen in Österreich. Bagnaia beendete den Test als schnellste Ducati mit einem neunten Platz - 0,632 Sekunden hinter Quartararo's Zeit.

Johann Zarco von Red Bull KTM Factory Racing hatte einen kurzen Tag, um sein Energielevel für das Heimrennen des Teams in Österreich an diesem Wochenende hoch zu halten. Der Franzose fuhr die wenigsten Runden von allen - 31 an der Zahl. Auf der anderen Seite der Werksgarage fuhr Pol Espargaro 49 Runden, während KTM an ein wenig von allem arbeitete: Einstellungen, Elektronik, Fahrwerk, Aerodynamikpaket und Federung. Red Bull KTM Tech 3-Pilot Miguel Oliveira hatte die Chance, in Brno eine Werksmaschine zu fahren und beendete den Tag etwas mehr als eine Zehntel hinter Espargaro auf P15.

Aleix Espargaro fuhr in den Morgenstunden ein Carbon-Chassis für das Aprilia Racing Team Gresini. Am Nachmittag testete der Spanier eine neue Schwinge.

Nach einem anstrengenden Tag in der tschechischen Adrenalinfabrik ist es an der Zeit, ein paar Tage Pause zu machen, bevor die Fahrer am Freitag wieder auf die Strecke für das erste Training beim Österreich Grand Prix gehen.

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