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14 Tage vor
By motogp.com

DAS ist der MotoGP Weltmeister™ von 2020 – Joan Mir

motogp.com blickt auf die WM-Karriere von Joan Mir, die mit dem MotoGP™-Weltmeistertitel neue Höhen erreicht...

Die MotoGP™ Fans mussten nicht bis Portimão warten, um ihren Weltmeister von 2020 gekrönt zu sehen. Joan Mir (Team Suzuki Ecstar) hat in dieser völlig verrückten Saison trotz aller Hürden der mit Abstand konstanteste Fahrer... Diese unglaubliche Leistung wurde nun mit dem Sieg der MotoGP™-Weltmeisterschaft belohnt. Völlig verdient errang der Mallorquiner in gerade mal seiner zweiten Saison in der Königsklasse die höchste Ehrung!

Vor seinem Eintritt in die Weltmeisterschaft hat sich der in Palma gebürtige erstmals im Red Bull MotoGP Rookies Cup einen Namen gemacht. Der iberische Fahrer gab in Silverstone sein Debüt, wo er direkt den zweiten Platz belegte, bevor er 2014 mit insgesamt sechs Podestplätzen, darunter drei Siegen, den zweiten Platz in der Gesamtwertung hinter Jorge Martín errang.

Joan Mir's Weg zum MotoGP™ Weltmeistertitel

Im folgenden Jahr absolvierte er die FIM CEV Repsol Moto3™ Meisterschaft. Zu Recht als großer Favorit angekündigt, hat er dort nicht weniger als vier Siege verbucht, kombiniert mit drei weiteren Top 3 Resultaten. Gleichzeitig wurde der junge Spanier der Ersatzfahrer für Hiroki Ono beim Phillip Island Grand Prix. Und obwohl er es nicht bis zur Ziellinie schaffte, sicherte er sich mit diesem Auftritt einen Platz in selbigem Leopard Racing Team für 2016.

Natürlich musste sich auch Joan Mir erst an die neue Kategorie gewöhnen, aber schon in Österreich feierter der Fahrer mit der Nr. 36 seinen ersten Podiumserfolg mit einem glorreichenn Sieg. In seiner Debüt-Saison fuhr er schließlich noch zwei weitere Mala unter die ersten drei, um so den fünften Gesamtrang zu belegen.

So richtig platzte der Knoten aber im Jahr 2017, diesmal auf einer Honda, nachdem das Leopard Racing Team von KTM zu dem japanischen Hersteller wechselte. Seine Saison begann mit zwei Triumphen. Es folgten acht weitere und am Ort seines einstigen Moto3™ WM-Debüts, in Australien, wurde er mit drei verbleibenden Rennen zum Weltmeister gekrönt.

Logischerweise ging es für Joan Mir dann 2018 in die Moto2™. In Begleitung des EG 0,0 Marc VDS-Teams stieg er viermal auf das Podium und erreichte damit den sechsten Platz in der Weltmeisterschaft. Doch dann sorgte der ambitionierte Spanier für eine Überraschung als er annkündogte, keine weitere Saison in der Zwischenklasse um einen möglichen WM-Titel zu kämpfen. Stattdessen führte ihn sein Weg zu Suzuki in die MotoGP™ – ein gewaltiger Sprung, der sich mittlerweile als wohl beste Entscheidung seines Lebens herausgestellt hat.

Nach einem vielversprechenden GP von Qatar, bei dem er Achter wurde, erlebt der Vertreter des Suzuki Ecstar-Teams dennoch einen leichten Leistunngseinbruch. Erschwerend kommt hinzu, dass er sich bei den Tests in Brünn eine Verletzung zugezogen hat. Dieses Missgeschick zwang ihn zwei Rennen zu verpassen, aber nach seiner Rückkehr erzielte er eine Reihe wirklich solider Ergebnisse, was einen klaren Aufwärtstrend signalisierte. Beendet hat der Mallorquiner die Saison 2019 schließlich auf dem zwölften Gesamtrang.

Es folgte die wohl verrückteste und chaotischste Saison aller Zeiten. Geprägt durch die Corona-Pandemie startete die Saison 2020 erst zur Jahtesmitte, dafür aber mit einem extrem straffen Programm. Es war essentiell sich nicht zu verletzten oder sturzbedingt Nuller zu kassieren. Joan Mir machte stetig Fortschritte, hielt sich aber dezent im Hintergrund. Mit seiner Konstanz aber bahnte er sich Stück für Stück seinen Weg nach vorn an die Weltspitze. In der Tschechischen Republik dann aber der Durchbruch! Mit diesem ersten Podium drehte sich das Blatt. Alle Augen waren plötzlich auf den sympathischen Suzuki-Piloten gerichtet. Nur ein Rennen später kämpfte er in Spielberg um den Sieg, doch leider verlief das Rennen nach dem Neustart nicht nach seinen Gunsten. Auch in den folgenden Grand Prix sorgte Mir immer wieder für Aufsehen, aber es war sein Teamkollege Alex Rins, der plötzlich wie Phönix aus der Asche in Aragon den Sieg holte, dabei war das genau das, worauf Joan Mir noch wartete. Mit der WM-Führung in der Tasche schien sein Fokus dennoch ausschließlich auf dem lang ersehnten erstenn Sieg zu liegen. Genau eine Woche später dann der Befreiungsschlag – Joan Mir gewinnt den EuropaGP, den ersten Lauf auf dem Circuit-Sieg Ricardo Tormo. Damit baute er seinen WM-Vorsprung auf 37 Punkte aus. Ein Vorsprung den keiner mehr einholen konnte.... Die Krönung zum Weltmeister von 2020 war perfekt. 

Biografie:

Geburtsdatum: 1. September 1997
Geburtsort: Palma de Mallorca, Spanien
Erster Grand Prix: Australien 2015, Moto3™
Erste Pole Position: Österreich 2016, Moto3™
Erstes Podium: Österreich 2016, Moto3™
Erster Sieg: Österreich 2016, Moto3™

Grand Prix Starts: 84 (29 in der MotoGP™)
Siege: 12 (1 in MotoGP™)
Podien: 27 (7 in MotoGP™)
Pole Positions: 2 (0 in MotoGP™)
Beste Runden: 6 (0 in der MotoGP™)
Weltmeistertitel: Moto3™ (2017), MotoGP™ (2020)

2015: Moto3™ WM auf Honda  –  1 Rennen, 0 Punkte
2016: Moto3™ WM auf KTM  –  5. Platz, 18 Rennen, 144 Punkte
2017: Moto3™ WM auf Honda  –  WELTMEISTER, 18 Rennen, 341 Punkte
2018: Moto2™ WM auf Kalex. –   6. Platz, 18 Rennen, 155 Punkte
2019: MotoGP™ WM auf Suzuki  – 12. Platz, 17 Rennen, 92 Punkte
2020: MotoGP™ WM auf Suzuki – WELTMEISTER , 13 Rennen, 162 Punkte

2015: Moto3™ WM auf Honda  –  1 Rennen, 0 Punkte
2016: Moto3™ WM auf KTM  –  5. Platz, 18 Rennen, 144 Punkte
2017: Moto3™ WM auf Honda  –  WELTMEISTER, 18 Rennen, 341 Punkte
2018: Moto2™ WM auf Kalex. –   6. Platz, 18 Rennen, 155 Punkte
2019: MotoGP™ WM auf Suzuki  – 12. Platz, 17 Rennen, 92 Punkte
2020: MotoGP™ WM auf Suzuki – WELTMEISTER , 13 Rennen, 162 Punkte

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