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28 Tage vor
By motogp.com

Jorge Martins Portimao Horror-Crashdaten

Alpinestars hat die Daten vom Sturz des Spaniers beim Grand Prix von Portugal veröffentlicht, worin Kräfte von 25 G zu erkennen sind...

Jorge Martin von Pramac Racing ist nach drei separaten Operationen in Barcelona auf dem Weg der Besserung und Genesung. Der MotoGP™ Rookie erlitt während des dritten Freien Trainings beim Grand Prix von Portugal mehrere Brüche, nachdem ihm das Vorderrad seiner Ducati in Kurve 7 hinein eingeklappt ist. Es folgten einige unzählige Überschläge im Kiesbett. Jetzt veröffentlichte Alpinestars die Sturzdaten,  also schauen wir uns einmal genauer an, welche Kräfte bei diesem Horror-Crash gewirkt haben.

MEGA ABFLUG: Martin erlebt fiesen Sturz in Kurve 7

Insgesamt dauerte Martins Sturz schmerzhafte und für ihn gefühlt unendlich lange 5,2 Sekunden vom ersten Auslösen des Alpinestars-Airbags bis zum Stillstand des ehemaligen Moto3™-Weltmeisters im Kiesbett. Es ist einer der längsten Stürze der jüngsten Vergangenheit. Der Sturz von Marc Marquez (Repsol Honda Team) beim Großen Preis von Spanien im Jahr 2020 dauerte im Vergleich dazu 3,5 Sekunden.

Was Martins Sturz zu einem der schlimmsten macht, den wir seit einiger Zeit gesehen haben, sind die wiederholt wirkendenKräfte von über 20G, die er ertragen musste. Insgesamt erlitt Martin sieben verschiedene Aufpralle mit über 20G, wobei der schwerste Aufprall bei über 26 G maß. Zum Vergleich: Die größten G-Kräfte, die Alpinestars je verzeichnete, war beim Abflug von Loris Baz beim Sepang-Test im Jahr 2016 - er erreichte damals 29,9G. Der größte gemessene Wert der letzten Jahren war tatsächlich Marquez' Highside im zweiten Qualifying beim Grand Prix von Malaysia im Jahr 2019 mit 26,27G.

Nachdem Martin innerhalb von drei Sekunden vier separate 25G-Schläge einstecken musste, gilt Martins Sturz beim Grand Prix von Portugal als einer der schlimmsten in der jüngsten Geschichte des Rennsports. Der Pramac Ducati-Mann dürfte in den nächsten beiden Rennen nur Zuschauer sein, aber ohne das Airbagsystem von Alpinestars hätte es für den Spanier zweifellos viel schlimmer enden können.

Schau Dir den Mega-Crash auf den folgenden Fotos noch einmal genauer an:

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