Pedro Acosta (Red Bull KTM Factory Racing) hatte am Samstagmorgen in Assen zweimal dasselbe Problem, einmal im FP2 und noch einmal im MotoGP-Q2.
Das Red Bull KTM Factory Racing Team hat dieses Problem nun entdeckt und behoben – wie Teammanager Aki Ajo dem MotoGP-Reporter Jack Appleyard vor dem Tissot Sprint in der Boxengasse bestätigte.
"Du weißt ja, dass MotoGP-Motorräder viele Sensoren haben, damit das Motorrad richtig funktioniert, und einige davon dienen auch der Sicherheit", beginnt Ajo. "Als der Fahrer heute Morgen über die Kerbs fuhr, haben diese – sagen wir mal – den Notfallmodus des Motorrads ausgelöst, wodurch das Motorrad zum Stillstand kam. Mit dem Motorrad ist alles in Ordnung und der Fahrer hat alles richtig gemacht, aber wir mussten richtig reagieren, und jetzt ist das Problem gelöst."
Ist das also Acostas Fahrstil?
"Das würde ich nicht sagen. Ich würde sagen, er hat den richtigen Fahrstil und macht seine Sache gut. Manchmal stößt man an gewisse Grenzwerte (…) – wenn man über die Kerbs fährt, ist das Motorrad in Bewegung, und es gab einige Werte, die wir zuvor noch nie erreicht hatten – und heute Morgen war das leider der Fall. Jetzt ist das Problem also gelöst, und wir wollen ein solides Rennen fahren."