Als "King of the Ring" mit neun Siegen und der Bestzeit im Freitags-Practice deutet alles darauf hin, dass Marc Marquez (Ducati Lenovo Team) an diesem Wochenende die perfekte Zehn vollmacht, nachdem er eine Zeit von 1:19,394 hingelegt hat. Die Nummer 93 lag auf P1 vor Raul Fernandez (SuperFile Trackhouse MotoGP Team), während Fabio Di Giannantonio den dritten Platz belegte.
ERSTE RUNDEN: Das Practice in Deutschland geht in die Vollen
Nach den ersten Runden führte Marco Bezzecchi (Aprilia Racing) das Feld an, vor dem Sachsenring-Spezialisten Marc Márquez und seinem Bruder Alex Márquez (BK8 Gresini Racing MotoGP). Im weiteren Verlauf der Session kam es zu einem Zwischenfall zwischen Franco Morbidelli (Pertamina Enduro VR46 Racing Team) und Pedro Acosta (Red Bull KTM Factory Racing), als der Italiener auf der Ideallinie langsamer wurde und die Nummer 37 in Kurve 7 behinderte.
NOCH 30 MINUTEN: Q2-Plätze zu vergeben, jede Menge Veränderungen
In der zweiten Hälfte des Practice gab es einige Verschiebungen in den Top Ten: Fabio Quartararo (Monster Energy Yamaha MotoGP) kletterte auf Platz 9, und eine starke Runde von Cal Crutchlow (CASTROL Honda LCR) brachte den Briten auf Platz 10. Das war jedoch nur von kurzer Dauer, denn Brad Binder (Red Bull KTM Factory Racing) löste ihn auf Platz zehn ab. Auch Di Giannantonio, Enea Bastianini (Red Bull KTM Tech3) sowie das Honda HRC Castrol Duo Luca Marini und Joan Mir konnten sich verbessern und sorgten für Bewegung in den Top Ten, wodurch Fahrer wie Acosta und Francesco Bagnaia (Ducati Lenovo Team) aus den vorläufigen Q2-Plätzen fielen.
VIELE VERÄNDERUNGEN: #93 auf einer Mission, Diggia schnell unterwegs
Weniger als 15 Minuten auf der Uhr, die Zeiten strömten nur so herein – ebenso wie die erste 1:19 des Tages, und es ist kein Geheimnis, wer sie gefahren ist … Marc Márquez war auf einer Mission, doch Jack Miller (Prima Pramac Yamaha MotoGP) hielt mit ihm mit; der Australier fuhr genau die gleiche Zeit. Dann war Diggia an der Reihe: Die #49 fuhr eine 1:19,674, bevor sich Alex Márquez hinter dem Italiener einreihte. Fünf Minuten vor Schluss heizte sich die Stimmung für einen letzten Versuch ordentlich auf.
DIE TOP 10 AM FREITAG: Entscheidende Momente in der Schlussphase
Nachdem er von der Spitze verdrängt worden war, wollte der amtierende Weltmeister das nicht noch einmal zulassen und fuhr eine 1:19,394, um P1 zurückzuerobern. Auch Fernández fuhr eine schnelle Zeit und landete damit auf Platz zwei, knapp vor Di Giannantonio. Alex Márquez behielt den vierten Platz, während Miller eine hervorragende Leistung zeigte und sich mit Yamaha auf Platz 5 direkt für das Q2 qualifizierte. Der Australier lag 0,065 Sekunden vor dem Sieger des Niederlande GP, Ai Ogura (SuperFile Trackhouse MotoGP Team), wobei Bezzecchi, Jorge Martín (Aprilia Racing), Acosta und Morbidelli die Top Ten vervollständigten.
Q1 STEHT AN: Bagnaia verpasst den Einzug
Ein Sturz von Bastianini kurz vor Schluss bedeutet, dass die #23 in das Q1 muss, zusammen mit Pecco Bagnaia, der am Freitagnachmittag keinen Platz unter den Top Ten ergattern konnte. Auch Quartararo, Marini und Mir müssen sich in Q1 beweisen, wobei zwischen Platz 11 und 21 nur etwas mehr als eine Sekunde liegt. Zwei Plätze sind zu vergeben – es wird nicht leicht zu entscheiden sein, wer den Sprung schafft.
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