Die jüngste Sitzung der Grand-Prix-Kommission hat eine Reihe von Änderungen bestätigt, die schon sehr bald in der MotoGP in Kraft treten werden.
Die erste ist ein Verbot von Holeshot-Geräten – die beim Start eingesetzt werden, um das Motorrad abzusenken –, das ab diesem Wochenende beim Tissot Grand Prix der Niederlande gilt.
Die Vorrichtungen wären im Rahmen der umfassenden Regeländerungen der nächsten Saison ohnehin nicht mehr erlaubt, doch durch das Verbot wird ihre Abschaffung auf den GP der Niederlande 2026 vorgezogen – also schon dieses Wochenende. Das war in dieser Saison bei einigen Grand Prix ein heißes Thema und ist nun offiziell.
Auch die Startaufstellung wird einige Anpassungen erfahren. Diese treten ab dem Grand Prix von Deutschland in Kraft. Die Änderungen an der Startaufstellung gelten für alle Klassen, nicht nur für die MotoGP-Kategorie.
Der Abstand von Fahrer zu Fahrer ändert sich von drei Metern auf vier Meter. Das bedeutet, dass sich auch der Abstand zwischen den einzelnen Reihen ändert – von neun Metern (3 × 3) auf 12 Meter, also 3 × 4 Meter, was dem neuen Abstand entspricht.
Es werden weiterhin drei Fahrer pro Reihe starten, nur mit mehr Platz zwischen ihnen, um die Sicherheit beim Start noch weiter zu erhöhen.
So wird es aussehen:
Zum Schluss noch eine Formalität – es ist nun offiziell, dass ab 2028 kein Hersteller mehr als sechs Motorräder in der Startaufstellung haben darf, was effektiv bedeutet, dass Hersteller zusätzlich zu ihrem eigenen Team maximal zwei weitere Teams beliefern dürfen. Dies gilt unter der Voraussetzung, dass zu diesem Zeitpunkt mindestens fünf Hersteller in der Meisterschaft antreten. Maximal sechs Motorräder – wie derzeit bei Ducati – sind bereits ab 2026 der Fall, doch die Vorschriften machen dies ab 2028 zu einer offiziellen Regel.
Lies das vollständige GPC-Dokument HIER!