Chris Vermeulen kam mit nur zwei erfolgreichen MotoGP-Einsätzen in die Weltmeisterschaft. Diese gab er in Phillip Island und in Istanbul Park 2005, als er jeweils Elfter wurde. Vermeulen war 2005 noch Superbike-Fahrer, fuhr 2006 als Suzuki-Fahrer in der MotoGP und beendete seine erste Saison erfolgreich, wenn man vom Pech einmal absieht. In Istanbul und Laguna Seca konnte Vermeulen sowohl im Nassen, als auch im Trockenen jeweils die Pole-Position erobern und stellte damit eine echte Herausforderung für die etablierten Stars der Königklasse dar. Sein bestes Ergebnis erzielte er beim Heimrennen auf Phillip Island, als er den zweiten Platz erobern konnte.
2007 blieb der Australier bei Rizla Suzuki und konnte in seinem zweiten Lehrjahr sein Talent weiter beweisen. Höhepunkte seiner Saison waren ohne Zweifel der Sieg in Le Mans, bei wechselnden Wetterbedingungen gelang ihm die Fahrt von zwölf auf eins.
Im Regen von Donington bewies sich Vermeulen erneut als Nass-Spezialist der MotoGP-Klasse, aber schon bei seinem darauf folgenden Podest in Laguna Seca bewies der Mann aus Brisbane, dass auch eine trockene Strecke kein Hindernis für ihn ist. Vor allem Casey Stoner bekam das in Laguna deutlich zu spüren, als sein Landsmann dem amerikanischen Publikum eine große Show bot.
Trotz Angeboten von anderen Teams blieb Vermeulen auch 2008 Rizla Suzuki treu. Sein neuer Teamkollege wurde Loris Capirossi. Zwei aufeinander folgende Podestplätze in Deutschland und den USA waren die Highlights der Saison. 2009, in seiner vierten Saison für Suzuki, soll es bessere Fortschritte geben.