Alex Rins gewann die CEV im Jahr 2011, bevor er sich 2012 für die Moto3™ -Weltmeisterschaft qualifizierte und den Titel des Rookie des Jahres gewann. Der Spanier, der 2013 nach weiteren Siegen und Podestplätzen bis in die letzte Runde um den Titel kämpfte, wurde nur knapp von seinem Landsmann Maverick Viñales geschlagen. Nach einem schwierigen, verletztungsbedingten Jahr 2014 wechselte Rins für 2015 in die Moto2™ und wurde dort ebenfalls Rookie des Jahres. In seiner ersten Saison in der Zwischenklasse gewann er sogar schon Rennen. Der ehemalige Landesmeister, der 2016 ein Titel-Herausforderer war, beendete die Saison nach eindrucksvolleren Siegen und Podestplätzen als Dritter und stieg 2017 mit dem Team Suzuki Ecstar in die MotoGP™ auf.
Trotz einiger Probleme mit Verletzungen und verpassten Rennen war Rins beeindruckend schnell und erzielte als Rookie einige Top-Fünf-Ergebnisse - ein gutes Sprungbrett für seine zweite Saison. Er fuhr 2018 auf fünf Podestplätze und kämpfte konsequent an der Spitze, was ein solides Fundament für 2019 bildete. Der nächste Schritt wurde in der vergangenen Saison gemacht, als Rins seinen ersten MotoGP™ -Sieg beim Americas GP feierte, bevor er die Leistung in Silverstone wiederholte. 2020 war ein weiteres herausragendes Jahr für den Spanier, als er den Sieg beim GP von Aragon sowie Podiumsplätze bei den GP von Katalonien, Teruel und Europa holte und ihm den 3. Gesamtrang in der Meisterschaft einbrachte. 2021 war für Rins ein Jahr zum Vergessen. Ihn kamen Stürze in entscheidenden Momenten teuer zu stehen. Bei nicht weniger als sechs Gelegenheiten vergab er seine Chancen und stand nur einmal beim BritishGP auf dem Podium.
Der Spanier kämpfte sich 2022 zurück und lieferte trotz zahlreicher Widrigkeiten einige hervorragende Leistungen ab. Nach fünf Rennen gab Suzuki sein Ausscheiden bekannt, was das Team hart traf und zu einem Formtief führte. Doch mit großartigen Siegen auf Philip Island und in Valencia beendete Rins die Saison in guter Form, weshalb er 2023 mit großem Selbstvertrauen im LCR-Honda-Team an den Start ging. Beim GP von Amerika holte er einen Sieg, doch die Saison von Rins fand ein schmerzhaftes Ende, als er sich beim GP von Italien einen bösen Beinbruch zuzog. Er verpasste insgesamt 13 Rennen und hoffte, dass es ihm 2024 besser ergehen wird, da er sich auf eine neue Herausforderung mit Monster Energy Yamaha an der Seite von Quartararo vorbereitete. Ein bestes Ergebnis von P8 in Malaysia 2024 zeigte, dass es gegen Ende der Saison besser lief, und Rins und Yamaha freuen sich schon auf eine weitere gemeinsame Saison im Jahr 2025. Es war ein schwieriges Jahr für die Nummer 42, der nur dreimal unter den Top 10 landete, während er weiter nach dem fehlenden Element suchte, um um das Podium mitzufahren. Für 2026 will Rins die neue Yamaha V4 zähmen und sucht nach einem starken Ausgangspunkt für die zukünftige Entwicklung!